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Ingolf Lück

Noch Jahre dauerte es, von den Achtzigern bis in die späten Neunziger, bis seine verrücktesten Ideen reif fürs Fernsehen waren. Bis er geflügelte Worte prägte mit seinem lässig hingeworfenen “Danke, Anke” oder mit der pointiert-naiven Frage “Komm ich jetzt im Fernsehen?” Bis, wie es die “Brigitte” schreibt, er es schaffte mit Nonsens, Sketchen und dummen Sprüchen, die schöne Anke Engelke, Bastian “Brisko” Pastewka, Markus Maria Profitlich und die “Wochenshow” zur erfolgreichsten deutschen Comedy-Sendung hoch zu blödeln.komplette Vita


Die Wochenshow in Sat.1

Mai 2011
17

Die Wochenshow mit Ingolf LückDie Wochenshow
Freitag, 20. Mai 2011,
ab 22:15 Uhr in Sat.1

Das gibt es nur in der „Wochenshow“. Dieter Bohlen sucht “The next Osama bin Laden”, Boxer Wladimir Klitschko verrät exklusiv, warum er sich von seiner Freundin Hayden Panettiere getrennt hat, und Adoro singen die schönsten Fußball-Fangesänge.
Philipp Rösler wird genauso auf die Schippe genommen, wie die Meisterfeier in Dortmund oder der Eurovision Song Contest.
Aktuell, rabenschwarz und vor allem unwerfend komisch: “Wir werden uns keine Scheuklappen aufziehen. Mit der ‘Wochenshow’ sind wir am Puls der Zeit und zeigen die Themen, die die Menschen aktuell bewegen”, kündigt Anchor und Comedian Ingolf Lück an.

Zusammen mit Carolin Kebekus, Friederike Kempter, Axel Stein, Dave Davis, Matthias Matschke und Matze Knop geht’s ab Freitag, 20. Mai 2011 um 22.15 Uhr in SAT.1 in eine neue, rasante Staffel.
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Lück ist zurück!

Mrz 2011
28

Anchorman Ingolf LückIngolf Lück wird Anchorman der Wochenshow in Sat.1

Am Freitag, dem 20. Mai 2011, startet in Sat.1 die Neuauflage der Comedy-Show “Die Wochenshow – Die witzigsten Nachrichten der Welt”. Als Anchorman wird wieder Ingolf Lück, der bereits zur Ur-Besetzung der Sat.1 Wochenshow gehörte, die Zuschauer begrüßen. Neu sind hingegen seine Mitstreiter: Carolin Kebekus, Friederike Kempter, Axel Stein, Dave Davis, Matthias Matschke und Matze Knop. In zunächst 8 Folgen wird das neue Ensemble der Wochenshow das aktuelle Tagesgeschehen aufs Korn nehmen und dabei keinen Halt vor den aktuellen Größen der Sportwelt, den bekannten Machern aus Politik und Wirtschaft oder den derzeitigen Ikonen des Boulevards machen.

Insgesamt 220 Folgen der Wochenshow liefen zwischen 1996 und 2002 in Sat.1 und waren Ursprung zahlreicher Comedy-Klassiker, wie dem visionären Frührentner Herbert Görgens oder von Zitat-Klassikern wie “Zurück zu Lück”.


Neues Solo-Programm von Ingolf Lück

Feb 2010
04

Zurück zu LückIngolf Lück ab dem 13. April auf Tour mit neuem Solo-Programm

Bereits vor der Premiere gab es die ersten Kritiken:
„Sensationell“ (Ingolf Lück)
„Alles Lüge“ (seine Frau)
„Voll peinlich“ (seine Kinder)
„Schöner als im Fernsehn“ (seine Mutter)

Die Kontinente sind entdeckt, das Weltall erobert und die Meere erforscht – doch die größte Herausforderung steht noch immer unberührt vor dem Mann: Ein Leben mit Familie und Kindern.
Ingolf Lück hat sich dieser letzten großen Herausforderung gestellt und erzählt in seinem neuen Programm von dem Wahnsinn eines ganz normalen Familienlebens. Dabei stellt er stellt sich den Fragen, die uns wirklich interessieren.
Wie bleib’ ich der coole Typ, der ich mit 20 war und stehe trotzdem dazu, dass ich 19 Milupa-Sorten am Geschmack unterscheiden kann? Wie erklär’ ich den Kumpels, dass ich nicht mit auf die Piste kann, weil der Babysitter abgesagt und meine Frau Yogawochenende hat?
Und warum sind alle anderen Eltern perfekt und haben Kinder wie aus dem Ramafrühstück – nur wir nicht?
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Ingolf Lücks Impro-Premiere

Jan 2010
18

Ingolf Lück“Schillerstraße” – 22. Januar 2009 um 20:15 Uhr in Sat.1
mit Jürgen Vogel, Spielleiterin Maike Tatzig, Tetje Mierendorf und Martin Klempnow

Als “Guru Lück” hat Schauspieler und Comedian Ingolf Lück am 22. Januar 2010 seinen ersten Einsatz in der “Schillerstraße”. Für den Comedy-Veteranen aus Bielefeld, aktuell auch mit seiner neuen Show “Lucky Lück” bei Sat.1-Comedy zu sehen ist, ein Sprung ins kalte Wasser, denn die “Schillerstraße” ist seine persönliche Impro-Premiere.
Bisher hielt es Ingolf Lück immer mit dem Grundsatz, “das wichtigste bei jeder neuen Produktion, ist ein gutes Buch und akribische Vorbereitung”, beides Voraussetzungen, die die “Schillerstraße” nicht mitbringen kann. Letztlich überwog doch der Reiz des Neuen und der Nervenkitzel, sich einmal den kleinen und zum Teil gemeinen Regieanweisungen von Spielleiterin Maike Tatzig zu stellen.

Bei seiner Premiere trifft Ingolf unter anderem auf Jürgen Vogel und Martin Klempnow:
In einer Fernsehzeitung hat der spirituell sehr empfängliche Guru Lück das Bild des Auserwählten entdeckt. Mühsam hat er die Jürgens Adresse in der Schillerstraße herausgefunden und versucht nun ihn von seiner ihm von höheren Mächten zugewiesenen Rolle zu überzeugen. Und das, wo sich Jürgen auf einen bunten Abend mit seinem Bruder Klempe freut. Die beiden wollen einen entspannten Jungsabend machen und lümmeln in Jogginghose vor dem Fernseher rum.


Ingolf Lück

Jan 2010
01

Die Fernsehautoren schreiben Ingolf Lück, seit er in der “Wochenshow” in Schlips und Kragen den seriösen Anchorman parodierte, immer öfter in Maßanzüge – wie 2003 wieder in der PRO7-Serie “Das Büro”. Privat sieht man Ingolf jedoch meist leger. Mit Jeans und Turnschuhen ausgestattet kann er unerkannt einer seiner Lieblingsbeschäftigungen nachgehen: Menschen beobachten. So fährt er Straßenbahn und kann irgendwo an der Wurstbude stehen und Menschen beobachten. Wenn Zeit und Entfernung es erlauben, dann steigt Ingolf am liebsten auf sein Fahrrad und radelt zu seinen Drehterminen. Das mag er und diese Situationen bieten ihm auch immer wieder die größte Inspirationsquelle für neue Ideen.

Letztlich gibt es für den ganzen Lück keine Konfektionsgröße. Ingolf ist rastlos. Ständig hat er neue Ideen im Kopf, ständig sucht er das Gespräch und neue Projekte, ist wild nach Diskussion, bleibt neugierig. Keine Eigenschaften, deren natürlichen Lebensraum man in Maßanzügen vermutet. Eher in irgendeiner WG in den Achtzigern, wo wild und engagiert gelebt wurde, wo man mit Theater etwas bewegen wollte, wo Fernsehen machen was für steife Schlipsträger war und das Programm etwas für schlaffe Malocherfeierabende beim Bier.

Genau dieser Welt schleuderte Ingolf immer schon die Ausbeute seiner überbordenden Kreativität entgegen, erst im Schultheater dann auf der Rocktheaterbühne. In den Achtzigern parodierte er die “Alten” wie Rudi Carrell und ließ sich inspirieren durch die “Neuen”, wie den damals anarchistisch neuen “Clownpower”-Vorreiter Jango Edwards. Und auch während er in München “Formel Eins” drehte, wohnte er weiterhin in Bielefeld in seiner WG, machte Rock-Comedy mit dem “Totalen Theater” und Straßentheater für Kinder.. Noch Jahre dauerte es, von den Achtzigern bis in die späten Neunziger, bis seine verrücktesten Ideen reif fürs Fernsehen waren. Bis nicht weiter die besten Sachen geschnitten und Sendereihen wie “Lücks Zeitlupe” wegen ein paar frechen Pointen eingestellt wurden. Bis er geflügelte Worte prägte mit seinem lässig hingeworfenen “Danke, Anke” oder mit der pointiert-naiven Frage “Komm ich jetzt im Fernsehen?” Bis, wie es die “Brigitte” schreibt, er es schaffte mit Nonsens, Sketchen und dummen Sprüchen, die schöne Anke Engelke, Bastian “Brisko” Pastewka, Markus Maria Profitlich und die “Wochenshow” zur erfolgreichsten deutschen Comedy-Sendung hoch zu blödeln.

Wenn man Ingolf mit Jeans und Anorak an der Wurstbude zwischen zwei Drehs zuhört, dann weiß man, warum er nach einem Einstiegserfolg mit “Formel Eins” so viel und so hart gearbeitet hat: “Ich wusste noch aus meiner Kindheit”, sagt er ebenfalls der “Brigitte”, “nach einer Schlägerei darfst du nie auf dem Boden liegen, dann treten sie dir ins Gesicht. Wie oft habe ich irgendwo vorgespielt, und die Leute haben gesagt: Das ist aber nicht witzig. Da muss man sagen: Doch, das ist witzig, ich weiß das! Im Vergleich zu vielen anderen Kollegen und Freunden, die ein Stück Weg mit mir gegangen sind”, sagt er, “bin ich immer weitergegangen, wenn’s hart wurde.”

Und sieht alles danach aus, als würde der Ingolf rastlos bleiben: “Frauen”, sagt er zum Beispiel, “wollen immer klare Männer, die wissen, wo’s langgeht. Aber nach diesem klaren Menschen bin ich selbst noch auf der Suche.” So wird wohl trotz Erfolgen, die so manchen dazu bewegen würden, sich aufs Altenteil zurückzuziehen, bei Ingolf Lück der Weg das Ziel bleiben. Wenn der indes mit so viel Spaß und Energie begangen wird, dann macht es offenbar auch Spaß ihn zu leben. Und dabei zuzuschauen sowieso.


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