Vita Thomas Helmer

Der „kluge Kopf des deutschen Fußballs“ wurde am 21. April 1965 in Herford als Sohn eines Malermeisters geboren. Helmer ist ein echter Stier, der auf der positiven Seite einige typische Eigenschaften wie Effizienz, Organisationstalent, Verantwortungsbereitschaft und Realismus für sich verbuchen kann, Kontinuität ist ein wichtiger Eckpfeiler seines Lebens.

Thomas Helmer - copyright Doris HartwichAuf dem Fußballfeld ist Helmer ein Pragmatiker, Fleiß und Intelligenz sind der Nährboden für seine Erfolge. Sein Spiel, nicht immer schön, aber immer effektiv. Kein Wunder also, dass Thomas Helmer in seinen Jahren als Profifußballer ständig größere Schritte auf der Karriereleiter gelingen.

Angefangen hat er in einer Schülerauswahl des SG Bad Salzuflen. Noch als Gymnasiast, sein Abitur besteht er übrigens mit der Note 1,8, erhält Thomas Helmer 1984 seinen ersten Profivertrag bei Arminia Bielefeld. Dort bleibt er zwei Jahre, dann wechselt er zum BVB nach Dortmund, mit dem er 1989 DFB-Pokalsieger wird.

Seit 1992 spielt Thomas Helmer für den FC Bayern München. In seiner Lieblingsposition als Libero (Rückennummer 5) und später mit zusätzlicher Verantwortung als Mannschaftskapitän erringt er viele seiner größten Erfolge. Mit den Bayern wird Thomas Helmer dreimal Deutscher Meister (1994, 1997 und 1999), UEFA-Cup-Sieger (1996) und zum zweiten Mal DFB-Pokalsieger (1998).

Während dieser Zeit erkämpft sich Helmer auch in der Deutschen Nationalmannschaft einen Stammplatz. Er gehört lange Zeit zum Mannschaftsrat und wird 1996 nach einem spektakulären Turnier – im Halbfinale gegen England kämpft er grandiose 110 Minuten lang mit bandagierten Knien – Europameister!

Gemeinsam mit seiner Frau, der Schauspielerin Yasmina Filali, lebt Thomas Helmer in Hamburg. Er verbringt so viel Zeit wie möglich mit seinen Söhnen aus erster Ehe Kim-Sebastian und David. Privat ist Thomas Helmer ein bodenständiger und liebevoller Vater.

Nachdem Thomas Helmer in 2002 exklusiv für Sat.1 von der WM-Endrunde in Japan und Korea berichtete und anschließend als Bundesliga-Reporter für „Sat.1 ran“ tätig war, wechselte er 2004 zum DSF.

Unter anderem berichtete Thomas Helmer während Europameisterschaft 2004 täglich live aus dem Lager der deutschen Mannschaft. Aktuell moderiert er „Unsere Elf- Das Nationalmannschaftsmagazin“ und seit März 2005 auch das DSF-Quotenflaggschiff „Bundesliga – Der Sonntag“.