Gesund zu Fuß – Interview zur Aufklärungskampagne mit Thomas Helmer

Gesund zu Fuss - Thomas HelmerHerr Helmer, Sie sind Schirmherr der Aufklärungskampagne „Gesund zu Fuß“. Worum geht es bei dieser Kampagne?
Thomas Helmer: „Gesund zu Fuß“ ist eine von Galderma Laboratorium initiierte Aufklärungskampagne zum Thema Fußgesundheit und Nagelpilz. Ziel aller Beteiligten ist es, der weiten Verbreitung von Fuß- und Nagelerkrankungen wie dem Nagelpilz durch Aufklärung entgegenzuwirken. Wichtig dabei war mir, dass sich eine Vielzahl von Kooperationspartnern u. a. auch aus dem Sportbereich beteiligen.“

Redaktion: Warum engagieren Sie sich ausgerechnet für Fußgesundheit?
Thomas Helmer: Das Thema ist mir natürlich – angesichts meines beruflichen Werdegangs – sehr nah. Ich war von 1986 bis 2000 Fußballprofi. Die Füße eines Fußballers sind mit sein wichtigstes Kapital. Ohne uneingeschränkte Fußgesundheit ist den körperlichen Belastungen einer Sportart wie dem Fußball nicht standzuhalten. Fußball, das heißt neunzig Minuten – oder, je nachdem ob es in die Verlängerung geht sogar noch länger – Höchstleistung für die Füße. Zudem haben Fußballer generell ein höheres Ansteckungsrisiko für Erkrankungen wie beispielsweise den Nagelpilz – und das gilt nicht nur für die Profis, sondern auch für die Amateurspieler und Freizeitkicker.

Redaktion: Wieso gehören Fußballer zu den Risikogruppen für Nagelpilz?
Thomas Helmer: Fußballer haben infolge der starken Belastung häufig kleine Abschürfungen oder Druckstellen an den Füßen. Und – um es mit den Worten von Erhard Ahmann* zu sagen: „Fußball ist kein Nonnen-Hockey“. Sportverletzungen sind halt an der Tagesordnung. Große, aber auch kleine Wunden an den Füßen, vor allem im Nagelbereich, erleichtern dem Nagelpilz das Eindringen in die Haut. Darüber hinaus sind Gemeinschaftskabinen,
-duschen oder -saunen Orte, an denen viele Sportler barfuß laufen und sich schnell mit Nagelpilz anstecken bzw. diesen weiterverbreiten. Beim Fußball schwitzt man natürlich auch stark. Dadurch entsteht ein „pilzfreundliches“ feuchtwarmes Klima im Schuh. Wie bei Verletzungen bietet die vom Schweiß aufgeweichte Haut eine gute Angriffsfläche für den Nagelpilz.

Redaktion: Was sollte man als Sportler über Nagelpilz wissen?
Thomas Helmer: Hat man sich einmal mit Nagelpilz angesteckt, sollte man unbedingt etwas dagegen unternehmen, denn er heilt nie von alleine. In einem fortgeschrittenen Stadium kann er – vor allem wenn man Sport treibt – sogar Schmerzen verursachen. Außerdem besteht Ansteckungsgefahr für Andere und auch für sich selbst, z.B. für bisher nicht befallene Nägel oder auch andere Bereiche der Haut. Erste Anzeichen sind z.B. Verfärbungen an den Nägeln oder eine Verdickung des Nagels. Eine exakte Diagnose kann aber letztendlich nur der Hautarzt stellen

Redaktion: Was haben Sie während Ihrer aktiven Zeit zur Vorbeugung unternommen?
Thomas Helmer: Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, in Gemeinschaftsanlagen immer Badeschlappen zu tragen und nur frische Handtücher zu verwenden. Des Weiteren sollten Fußballschuhe nach dem Tragen immer gut trocknen und auslüften, am besten wechselt man immer zwischen mehreren Paaren ab. Bei Nagelveränderungen sollte man möglichst bald einen Facharzt aufsuchen.

Redaktion: Fußballer sollten also mehr auf ihre Füße achten?
Thomas Helmer: Nicht nur Fußballer, sondern alle Menschen, die sich sportlich betätigen. Zur körperlichen Fitness gehören gesunde Füße. Deshalb unterstütze ich die Aufklärungskampagne „Gesund zu Fuß“ von Galderma.

Redaktion: Vielen Dank für das Gespräch und ein spannendes Fußballjahr 2006!
Thomas Helmer: Danke, das wird es sicherlich werden!!

*Anmerkung der Redaktion: Erhard Ahmann (1941-2005), deutscher Fußballspieler und Trainer, bekannt für seine rustikale Spielweise, die er auch als Trainer umsetzte
©Red. gesundheit.com/Galderma