„Träume werden wahr“ mit Kai Pflaume

Träume werden wahr copyright Sat.1„Träume werden wahr – Kai Pflaume erfüllt Kinderwünsche“
Montag, 09. April 2007, 19.15 Uhr in Sat.1

Kai Pflaume: „Ich habe mir mit dieser Show einen eigenen Traum erfüllt!“

Träume sind die Vorboten unseres Lebens und deshalb möchte Kai Pflaume Kindern am Ostermontag in seiner neuen Sat.1-Show „Träume werden wahr“ eben solche erfüllen. Egal was es ist, ob ein kleiner Junge davon träumt, einmal einen echten ICE zu steuern, einen Löwen zu füttern oder als Müllmann zu arbeiten; ob ein Mädchen seine Begeisterung fürs Motocross-Fahren ausleben möchte, als Tierpflegerin arbeiten oder ihre Freundin treffen, die tausende Kilometer weit entfernt wohnt – Kai Pflaume hilft den Kids, dass ihre sehnlichsten Wünsche schon jetzt Wirklichkeit werden. Emotionale Momente und große Gefühle sind da bei Kindern, Eltern und Großeltern garantiert.

Die Geschichten sind manchmal witzig und überraschend, manchmal sehr emotional und haben immer ein glückliches Ende. Die neue Show ist ein unvergessliches Erlebnis für Klein und Groß. In Einspielfilmen werden die Kinder von Kai Pflaume und einem Kamerateam überrascht und bei der Erfüllung ihres Traums begleitet. Andere Kids erleben direkt im Studio eine große Überraschung.

Kai Pflaume, was hat Sie an der Show „Träume werden wahr“ gereizt?
„Für mich selbst geht mit dieser Show auch ein Traum in Erfüllung, ich wollte schon lange mal eine Sendung mit Kindern moderieren. Ich konnte viele eigene Ideen mit einfließen lassen und so ist ‚Träume werden wahr’ eine Show für die ganze Familie geworden – unterhaltsam, gefühlvoll, cool und witzig. In diesem Programm ist wirklich für jeden etwas dabei.“

Was macht die neue Show so besonders?
„Wir realisieren sehr spezielle Träume von Kindern. Es sind nicht die üblichen Geschichten, wie ‚Fan trifft Star’ oder ein Besuch im Freizeitpark. Wir erfüllen Wünsche, die man für kein Geld der Welt kaufen kann. Wir haben nach etwas ganz Besonderem gesucht – und diese Geschichten auch gefunden.“

Eine Show mit Kindern zu machen, birgt aber auch ein gewisses Risiko.
„Ja, denn Kinder sind gnadenlos ehrlich. Wenn ihnen etwas nicht gefällt, sagen sie das sofort und sehr direkt. Als Vater von zwei Söhnen weiß ich genau, wovon ich spreche! Das Team und ich geben uns daher große Mühe, auch auf die kleinsten Details zu achten, wenn wir einem Kind seinen Herzenswunsch erfüllen. Aber es bleibt bis zuletzt spannend, wie es reagiert…“

In seiner neuen Show „Träume werden wahr“ bringt Kai Pflaume Kinderaugen zum Leuchten. Die Augen des achtjährigen Marius aus Sprendlingen in Rheinhessen haben nicht nur geleuchtet, sondern gestrahlt:
Marius möchte später gern Lokführer werden. Seine Begeisterung ist so groß, dass er fast jeden Tag zum kleinen Bahnhof im Ort geht und die Ankünfte und Abfahrten der Züge beobachtet. In seinem Kinderzimmer hat er ein umfangreiches Schienennetz aufgebaut, und an der Wand hängt der Zugfahrplan von Sprendlingen. Gern lässt Marius seine Züge im Zimmer genau nach diesem Plan fahren. Sogar vom Abendbrottisch springt er Punkt 19.00 Uhr auf und startet seine Lok, denn der Fahrplan von Sprendlingen muss eingehalten werden!
Marius’ größte Leidenschaft ist jedoch der ICE 3. Besonders die Spitzengeschwindigkeit von 300 km/h beeindruckt ihn sehr. Er hat sich durch Bücher und TV-Berichte genau über den ICE informiert. Sein großer Traum ist es, einmal im Führerstand mitzufahren oder den Zug zu steuern. Leider können seine Eltern ihm diesen Traum nicht erfüllen. Zum Glück gibt es jetzt „Träume werden wahr“!
Die Aufregung ist groß, als Kai Pflaume Marius in seiner Schulklasse überrascht. Allerdings verrät er ihm noch nicht, was auf ihn zukommt, sondern nur, dass eine große Überraschung auf ihn wartet.
Als er sich mit Marius auf den Weg macht, steht dem Jungen die Erwartung und Vorfreude ins Gesicht geschrieben. Die Spannung steigt, als sich Kai und Marius dem großen Tor des ICE-Werks in Frankfurt/Main nähern. Und als das Auto dann in die Werkhalle einfährt, kommt Marius aus dem Staunen nicht mehr heraus. Überall stehen ICE, egal wohin er schaut. Und auch seinen geliebten ICE 3 entdeckt er natürlich sofort. Marius’ Freude ist kaum noch zu bremsen, und als er dann noch zusammen mit einem Techniker den ICE 3 von ganz Nahem betrachten darf, hören seine Augen überhaupt nicht mehr auf zu strahlen.
Schließlich besteigt Kai Pflaume mit Marius einen echten ICE 3. Ob sich nun auch noch sein größter Wunsch erfüllt: Einmal mit 300 km/h über die Hochgeschwindigkeitsstrecke zu düsen und selber das Steuer in der Hand zu halten…?

Der zwölfjährige Lars aus Telgte bei Münster ist ein großer Fan der Müllabfuhr. Sein größter Traum ist es, einmal einen Tag bei der Hamburger Müllabfuhr zu verbringen!
Als Lars eineinhalb Jahre alt war, stand er zum ersten Mal mit seinem Vater an der Straße, um die Müllabfuhr zu beobachten, und war sofort begeistert von den Männern in Orange. Von diesem Tag an wurde das Beobachten der Müllabholung für den Knirps zum Pflichttermin.
Seitdem Lars groß genug ist, die Tonnen selbst zu schieben, lässt er es sich nicht mehr nehmen, am Vorabend der Müllabholung die Mülltonnen aller Nachbarn an der Straße bereit zu stellen, um dann am nächsten Tag den Müllmännern beim Leeren zu helfen. In seinem Ort werden die Tonnen von einem „Seitenlader“ abgeholt. Für Lars bedeutet das: Die Tonnen werden akribisch nebeneinander an den Straßenrand gestellt, damit der Arm des Müllwagens sie greifen und leeren kann.
Stolz begleitet er den Wagen durch die Nachbarschaft, unterhält sich angeregt mit den Fahrern, die ihn inzwischen alle schon gut kennen. Sogar in den Ferien besteht Lars darauf, morgens früh geweckt zu werden, um den Müllwagen nicht zu verpassen. Sein Patenonkel hat ihm eine Müllmannmontur geschenkt, die Lars natürlich immer zur „Arbeit“ anzieht.
Der Junge hat sich auch durch Bücher und Reportagen im Fernsehen über den Beruf Müllmann informiert und weiß Bescheid, welche verschiedenen Autos oder Pressen es z. B. gibt. Eine Reportage über die Müllabfuhr in Hamburg hat ihn besonders beeindruckt, sodass er später gern Müllmann in Hamburg werden will.
Seine Mutter Astrid ist stolz auf ihren Sohn: „Es ist unglaublich, wie lange Lars’ Leidenschaft schon anhält. Er wurde sogar zum ‚Ehrenmüllmann’ der Müllabfuhr Telgte ernannt. Seit vielen Jahren steht für ihn fest: Ich werde Müllmann!“
Um ihn seinem Traum näher zu bringen, überraschte Kai Pflaume Lars bei seinem Trommelkurs in Telgte. Auf die erste Frage: „Was machst du denn noch gern, außer Trommeln?“ antwortete er, wie aus der Pistole geschossen: „Zur Müllabfuhr gehen!“ Kai lud Lars ein, mit ihm nach Hamburg zu fahren. Was genau dort auf ihn zukommen würde, erfuhr der Junge natürlich noch nicht.

Am nächsten Morgen ließ Kai die Bombe platzen und erzählte dem überraschten Lars, dass sein Traum endlich wahr werden würde und er einen ganzen Tag bei der Hamburger Müllabfuhr verbringen dürfte – vom gemeinsamen Frühstück in der Kantine bis hin zum Entleeren des vollen Müllwagens. Sehr nett begrüßten die „Kollegen“ den Jungen bei der Stadtreinigung Hamburg, und er kam aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Und nicht nur der kleine Lars genoss seine Zeit bei der Müllabfuhr, sondern auch Moderator Kai Pflaume war von dem Dreh begeistert: „Als Kind habe ich selbst davon geträumt, später Müllmann zu werden! Ich war fasziniert von den großen Autos und von dem Können der Müllmänner. Damals gab es noch runde Tonnen, die nicht getragen, sondern schräg gerollt wurden. Und meine größten Helden waren die Männer, die zwei Tonnen gleichzeitig zum Müllwagen rollen konnten. Für mich war es sehr spannend, jetzt endlich mal einen Blick hinter die Kulissen werfen zu können. Lars hat großen Spaß gehabt und kräftig mitgearbeitet. Die Hamburger Müllabfuhr hat uns wunderbar unterstützt, und die beiden Müllmänner Hans und Frank waren einfach nur klasse. Sie haben Lars alles toll erklärt, ihn herzlich aufgenommen und ihm damit ein super Gefühl gegeben. Nach dem Dreh bin ich aber doch froh, dass ich nicht Müllmann geworden bin – quasi ‚vor dem Aufstehen’ arbeiten zu gehen, ist nicht meine Zeit…“