„Seite Eins“ – Aktuelle Termine und Pressestimmen

Seite Eins Plakat Bauturm„Seite Eins – Theaterstück für einen Mann und ein Smartphone“.

03. Februar 2017 – Wilnsdorf
05. Februar 2017 – Cuxhaven
06. März 2017 – Theater im Bauturm, Köln
01. April 2017 – Theater im Bauturm, Köln

Die „Seite Eins“ im Netz: hier

Pressestimmen:
taz.de, 15.04.2015:
„Ingolf Lück, den alle Welt als Comedian kennt, der aber als Straßentheatermann in Bielefeld seine Laufbahn begann, spielt diesen Marco beklemmend und auf jede Weise fern aller auf Lacher und Brüller setzenden Komik.
Der Witz, den er verströmt, ist ein bitterer, und der liegt in dem Typus des dauermobiltelefonierenden, buhlenden und drohenden Reporters selbst.“

Berliner Morgenpost, 28.02.2015:
„Perfekt gibt Lück den überdrehten, gewitzten und hinterlistigen Boulevardjournalisten, der alles für seine nächste Schlagzeile tun würde. Mal umschmeichelt er Lea am Telefon, in der nächsten Sekunde brüllt er sie wieder an.

Als dann herauskommt, dass Leas Freund gar kein Industrieerbe ist, müsste es für ihn eigentlich aus und vorbei sein. Stattdessen läuft Marco erst recht zu großer Form auf. Einer wie er verliert nicht.

(…) Und komisch ist er, wenn er komplett übertrieben mit seinem Erfolg prahlt. Vom ruhigen zum überdrehten Journalisten und wieder zurück fühlt er sich gut in seiner Rolle als Boulevardjournalist ein. Jeder, der Satire versteht, ist als Zuschauer schon qualifiziert für ‚Seite Eins‘.“

Die Glocke

„Mit stehenden Ovationen ist im ausverkauften Theater Gütersloh die Uraufführung von Johannes Krams gleichnamigem Stück „für einen Mann und ein Smartphone“ gefeiert worden. Lautstarke Anerkennung für Ingolf Lück, der sich mit seiner beachtlichen schauspielerischen Leistung aus der Schublade der seichten TV-Plaudertausche und des frechen Comedians katapultierte. Applaus aber auch für Theaterchef Christian Schäfer, der dieses Kammerspiel – nicht zuletzt aus Kostengründen mit nichts als dem Eisernen Vorhang dekoriert – mutig in den großen Saal packte und damit selbstbewusst zum ersten Mal seit mehr als 50 Jahren wieder eine Gütersloher Eigenproduktion (auch für den Export) präsentierte. Man muss nur wollen und Ideen haben.“

Neue Westfälische

Nicht zuletzt hält der zwiespältige Charakter, den der gebürtige Bielefelder und leidenschaftliche Theatermann Lück überaus einfühlsam und mit feinem Gespür für wechselnde Stimmungen zum Leben erweckt, der Bevölkerung auch ihre eigene Verantwortung für die Machenschaften und Auswüchse des Boulevardjournalismus vor.“

Westsfalen Blatt

Ohne den Neid und den Voyeurismus der Massen könnte der Boulevard nicht funktionieren, wie er ist, erklärt Marco. „Ich bin beeindruckt. Sie sind echt was Besseres.“, verbeugt er sich sarkastisch vor dem Publikum als Vertreter der anonymen Masse. Das dankt mit „Standing Ovations“ für eine unterhaltsame Aufklärung in Sachen Boulevard.